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Klavier spielen lernen mit der App “flowkey”

Das Internet und die digitale Welt haben die Möglichkeit geschaffen Wissen allgemein zugänglich zu machen und mehr Menschen den Zugang zu Informationen zu ermöglichen. Das beste Beispiel hierfür ist die Plattform Wikipedia. Hier finden sich mittlerweile allein in deutscher Sprache über 2 Millionen Artikel mit Informationen zu Personen, Institutionen, Städten, Ländern, Gebäuden usw., welche allesamt kostenfrei für jeden zugänglich sind, der eine Verbindung zum Internet herstellen kann. Und so hat sich auch das Lernen im digitalen Zeitalter verändert.

Wer eine neue Sprache lernen möchte ist nicht mehr zwingend auf einen klassischen Lehrer angewiesen, sondern kann stattdessen auf Apps oder Websites sein Wissen erweitern. Besonders populär sind hier Programme bzw. Apps, welche einem ein interaktives Lernen ermöglichen, bei dem auf spielerische Art und Weise Vokabeln und Grammatik der neu zu erlernenden Sprache vermittelt werden und sogar die richtige Aussprache trainiert wird.

Doch nun kann sogar das spielen von Instrumenten mit technischer Unterstützung erlernt werden, wie die App “flowkey” zeigt.

Cross-Plattform

Statt mit Notenbüchern und vielen verschiedenen Blättern zu arbeiten reicht nun also auch hier ein Apple- oder Android-Gerät. Denn hier gibt es die Möglichkeit z.B. mit dem MacBook Klavier zu spielen. Auch bei “flowkey” stand ebenso wie bei den Sprach-Apps bei den Entwicklern auch der Spaßfaktor im Fokus. Da beim sturen Einüben von Tonleitern auch die Motivation leidet, haben sich die Macher von “flowkey” dazu entschieden den Nutzern das Klavier mit Hilfe von bekannten Songs aus Klassik bis Pop näher zu bringen und darüber hinaus Videoanleitungen professioneller Pianisten einzubinden, um den Nutzern digitale Lehrer an die Seite zu stellen.

Außerdem verfügt die App auch über eine Tonerkennung, die Fehler erkennt und so dafür sorgt, dass sich falsche Griffe und Zuordnungen nicht einprägen.  Das Gerät wird also wie bereits erwähnt an die Stelle für Notenblätter platziert und zeigt parallel zu den Noten die jeweiligen Griffe der Hände an, um vor allem Anfänger bei der Suche nach den richtigen Tasten zu unterstützen. Im Laufe der Zeit wandert der Blick jedoch immer weiter weg von dem Teil des Bildschirms, der die Hände abbildet, hin zu den Noten, bis Ihr nach einigem Üben schließlich gänzlich auf die Hilfestellung verzichten könnt.

Fazit

Alles in allem handelt es sich bei “flowkey” also um eine äußerst interessante technische Umsetzung für die Unterstützung von denjenigen, die lernen möchten Klavier zu spielen. Dabei ist die Erleichterung durch die App enorm und motiviert gleichzeitig, da man durch die Unterstützung beim Spielen von mitunter bekannten Liedern vergleichsweise schnell erste Erfolge erzielen kann. Insgesamt also eine echte Alternative für alle, die sich aus verschiedenen Gründen keinen Lehrer nehmen wollen, dafür aber flexibel in Ihren “Unterrichtszeiten” sind.

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