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Strahlenschutz für das Handy – Schutzfolie und Hülle

Fast jeder von uns hat ein Handy, welches nur selten aus der Hand gelegt wird. Dabei vergessen wir meist, dass unsere Telefone im ständigen Kontakt mit der Mobilfunkstation stehen. Bei jedem Verbindungsaufbau, seien es Telefonanrufe oder Textnachrichten, entsteht Strahlung wenn die Daten übermittelt werden. Das liegt daran, dass Smartphones hochfrequente, elektromagnetische Felder benutzen um die Daten zu übermitteln und zu empfangen. Der Benutzer bemerkt nichts von der Strahlung, der er sich Tag für Tag aussetzt. Diese Strahlung wird verdächtigt gesundheitsschädlich zu sein. Um diesem Phänomen nun vorzubeugen, haben sich Firmen Lösungen einfallen lassen, welche unsere Gesundheit schützen sollen.

Was für Varianten gibt es?

Entgegen der Standardhüllen, die es in vielen Formen und Farben, wie zum Beispiel auf https://www.handyhuellen.de/ gibt, werden Produkte wie Strahlenschutzfolien sowie -hüllen von einigen Firmen angeboten. Diese sollen die Strahlung, der wir uns beim Gebrauch unserer Mobiltelefone aussetzten, reduzieren und unsere Gesundheit schützen.

Strahlenschutzhüllen

Da wäre zum einen die Strahlenschutzhülle. Diese soll das Abstrahlverhalten des Smartphones optimieren und weiterhin besten Empfang gewährleisten. Die Hülle sieht aus, wie ein ganz normales Case für das Smartphone, mit dem Unterschied, dass Strahlung reduziert wird. Der Gedanke dabei ist, mehr Energie in die Richtung der Mobilfunkstation zu leiten, damit weniger Strahlung in Richtung unseres Körpers abgegeben wird.

Strahlenschutzfolie

Die zweite gängige Methode ist die Strahlenschutzfolie. Diese wird auf der Rückseite des Smartphones angebracht. Die Folie besteht aus einem feinen Netzgitter mit Silbersalz-Technik und Kupferbeschichtung. Auf diese Weise soll bei Smartphone Nutzung die Energie, die vom Smartphone ausgeht, von der Folie absorbieren werden. Die Strahlung wird reduziert und der Empfang soll dabei nicht leiden.

Tipps zur Strahlungsreduzierung

Bei den genannten Produkten gibt es noch keine richtige Innovation, welche nachhaltig Schutz bietet. Um sich selbst etwas zu schützen, kann man beim Kauf eines Mobiltelefons darauf achten, dass es einen möglichst geringen SAR-Wert (Spezifische Absorbtionsrate) hat. Je niedriger der Wert, desto strahlungsärmer ist das Telefon. Des Weiteren sollte man sich angewöhnen beim Telefonieren ein Headset zu benutzten. Dadurch setzt man sich nicht direkt der Handystrahlung aus und wahrt genug abstand. Außerdem sollte vermieden werden, bei schlechtem Empfang zu telefonieren, da bei schlechtem Empfang das Handy die meiste Strahlung abgibt. Wenn man abends schlafen geht, ist es Ratsam das Telefon in größerer Entfernung zum Bett zu lagern oder man schaltet es während der Nacht aus.

Fazit

Sich um seine Gesundheit zu sorgen ist berechtigt. Die Lösungen der Strahlenschutzfolie und -hüllen ist ein guter Ansatz aber nicht empfehlenswert. In beiden Fällen scheint auf den ersten Blick ein Schutz gewährleistet zu sein, aber in der Praxis sieht dies leider anders aus. Mobilfunknetz und Mobiltelefon gleichen sich immer auf die niedrigste Sendeleistung ab.  Durch die Abschirmung der Hülle beziehungsweise der Folie, muss das Telefon mehr Energie aufbringen, um die Verbindung zur Mobilfunkstation aufzubauen. Die Hülle und die Folie schirmen nämlich sehr wohl das Telefon ab. Das Smartphone erhöht den Pegel so lange, bis der gute Empfang wieder hergestellt ist. Dabei wird mehr Strahlung abgegeben, als wenn die Folie oder die Hülle nicht montiert wären.