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Gingerbread – Erste Details und neue Gerüchte

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Mit immer kälter werdenden Tagen, verdichten sich die Informationen über eine frisch duftende Knabberei, die jedes Android Herz höher schlagen lassen sollte: Gingerbread bzw. Android 3.0. Der Sprung von Android 2.2 auf 3.0 soll sich durch die viele verbesserte Dinge an Android und der Oberfläche erklären – hoffen wir also das Beste – Einige Details dieser potentiellen neuen Funktionen und Änderungen haben die Kollegen von Phandroid exklusiv enthüllt:

Zunächst einmal wird sich Android äußerlich wieder verbessern. Dafür wurde nun extra der Palm OS User Interface Experter Matias Duarte angeheuert. Denn klar ist, dass Android die jetzige Oberfläche verbessern muss, um gegen die immer stärkere Konkurrenz aus dem Hause Apple, RIM und Microsoft anzukommen.

Im Detail heißt das:

Google ist nun dabei Android Stück für Stück zu verschönern: So gibt es ab Version 3.0 einheitliche und sehr sauber wirkende Standard-Icons, die für ein wirklich zusammengehöriges Android System sorgen. Die grafischen Veränderungen werden außerdem insbesondere die Statusleiste betreffen: Diese ist nun in einem angenehmen Grau-Ton gefärbt und nicht mehr Weiß. Zusätzlich wird Google die Farbe Grün prominenter in das System miteinbauen – was durchaus Sinn macht, denn dies ist schließlich auch die offizielle Android Farbe.

Homescreen-technisch bleibt bisher alles beim Alten, was durchaus positiv anzusehen ist. Neben den vermehrten grünen Highlights am unteren Bildschirmrand bekommen auch der Dialer und der Browser etwas von dieser Farbe ab. Es bleibt abzuwarten, inwiefern hier sich vielleicht noch die eine oder andere Sache verändern wird. Ein weiteres Hauptziel von Google ist es mit diesem Update auch das Aussehen und das Feeling der einzelnen Google Apps zu verbessern. Derzeit wirkt noch zu vieles zusammengewürfelt und soll deswegen stark vereinheitlicht werden.

Grafisch wird es noch weitere Änderungen geben, um auch im täglichen Umgang das Feeling mit Android Handys deutlich zu verbessern. So soll der „Bounce“-Effekt in die Menüs eingebaut werden. Wenn man also das Ende eines Menüs oben oder unten erreicht, springt das Menü leicht zurück. Dieses Prinzip hat sich auch schon erfolgreich auf dem iPhone bewährt und sorgt für ein sehr angenehmes Scrolling-Gefühl. Zusätzlich soll das Scroll-Ende beim Erreichen durch einen leichten orangenen Schein auch optischen hervorgehoben werden. Ich würde mir noch eine flüssige Animation beim Drehen des Bildschirms wünschen!

Natürlich kann man auch wieder damit rechnen, dass Gingerbread um einiges schneller laufen wird als Android 2.2 aka Froyo. Eine Möglichkeit wäre die zusätzliche Integration von Hardware-Beschleunigung, denn genau das macht das iOS von Apple so flüssig, obwohl Hardware-technisch die iPhones nicht mit aktuellen Android Handys mithalten können.

Neben den optischen und technischen Verbesserungen werden wir aber auch neue Funktionen, wie zum Beispiel Video Chat mit Google Talk bei Gingerbread finden. Über Google Voice sollen auch Wifi-Telefonate möglich werden.

Es bleibt also zu hoffen, dass die meisten dieser Gerüchte wahr sind und wir uns in der Weihnachtszeit über eine extra Portion Lebkuchen freuen dürfen. Die Änderungen durch Gingerbread sind auf jeden Fall wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Also schön artig bleiben – dann gibt es hoffentlich auch bald etwas Süßes.

[Via: Phandroid]
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