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Das Samsung Galaxy S3: Alle wichtigen Details im Überblick

Gut eine Stunde hat das Unpacked Event von Samsung gedauert und natürlich wurden alle Details zum neuen Samsung Galaxy S3 enthüllt. Bin ich froh, dass die Gerüchteküche endlich wieder abkühlen kann. Kommen wir also zum neuen Flaggschiff von Samsung.

Formfaktor vom Galaxy Nexus inspiriert

Das Samsung Galaxy S3 kommt in zwei verschiedenen Farben auf den Markt: „Pebble Blue“ und „Marble White“. Auch wenn die Form dem Galaxy Nexus sehr ähnelt, gefällt mir persönlich das runde Aussehen und die Kunststoff / Polycarbnonat Oberfläche mit einer speziellen „Hyperglaze“-Beschichtung sehr. Mit Maßen von 136,6 x 70,6 x 8,6 mm und 133 Gramm ist es zwar unheimlich dünn und leicht, passt dafür aber nicht mehr wirklich bequem in engere Hosentaschen. Zusätzliches Manko: Die Kamera steht wie beim Vorgängermodell leicht ab.

Display besticht auch ohne Full HD


Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, ist das Galaxy S3 mit einem großen 4,8 Zoll Super AMOLED HD Display bestückt und unterstützt damit eine Auflösung von 1280×720 Pixeln. Schade, dass Samsung hier nicht mit einem HD Super AMOLED Plus Display aufartet. In ersten Tests kann das Display trotzdem mit sehr guten Ergebnissen gegen das Samsung Galaxy S2, iPhone 4S oder HTC One X punkten und bleibt damit absolut empfehlenswert.

Kamera mit vielen Extrafunktionen

Der Kamera kommt im Galaxy S3 eine ganz besondere Bedeutung zu. Vorne findet ihr eine 1.9 MP Kamera, welche in der Lage ist 720p HD Videos aufzunehmen. Die hintere 8MP Kamera toppt das mit 1080p HD Qualität, Autofokus und einem LED Blitz. Die Kamera hat eine umheimliche Reaktionsgeschwindigkeit, sodass ihr in wenigen Sekunden bis zu 20 Bilder aufnehmen könnt. Erwähnenswert ist außerdem die „Smart Stay“ Funktion, welche via Frontkamera registriert ob ihr auf das Display schaut oder die Augen zu habt. Wenn ihr nicht auf das Display schaut, schaltet sich das Gerät automatisch ab.

Technik vom Feinsten

Im Samsung Galaxy S3 werkelt ein Exynos 4 Quad Prozessor mit 1.4 GHz. Neben 1GB an RAM wird es Modelle mit zusätzlichen 16GB, 32GB und 64GB an interne Speicher geben. Natürlich könnt ihr auch einfach den Speicher via microSD nochmal um 64GB erweitern. Daneben unterstützt das Smartphone HSDPA+ mit bis zu 21MB/s oder LTE in der LTE Version, wobei es dann wahrscheinlich mit einem anderen Prozessor ausgestattet ist. Zu den restlichen Verbindungsstandards gehören Bluetooth 4.0, WiFi und ein microUSB Anschluss, welcher als 1080P HD Output genutzt werden kann.

Ein großer Screen verbraucht natürlich auch einiges an Saft. Damit das S3 trotzdem über die Runden kommt wurde ein 2,100 mAH Li-Ion Akku verbaut, welcher optional sogar kabellos mit einer spezieller Aufladestation geladen werden kann.

System: Android 4.0 mit TouchWiz verschandelt

Das Motto „Inspired by nature, designed for humans“ dominiert schließlich das Betriebssystem im Galaxy S3. Leider ist von Haus aus wiedermal die TouchWiz Oberfläche vorinstalliert (die zum Glück ausgewechselt werden kann). Hier artet Samsung mit merkwürdigen Naturgeräuschen, Wassertropfen-Animationen und ähnlichem auf. Ich steh dann doch lieber auf das originale Android, wobei das sicherlich eine Geschmacksfrage ist.

Schneller Datenaustausch mit Kollegen

Dafür gibt es einige nette, kleine Innovationen, die den Alltag erleichtern sollen. So können beispielsweise Daten zwischen zwei Galaxy S3 Smartphones über NFC und Wifi-Direkt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300MB/s ausgetauscht werden.

Samsung’s Siri: S Voice

Das S Voice System ist ganz klar von Siri inspiriert und stellt eine schicke Oberfläche zur Spracheingabe dar. Damit sind wie beim Original verbale Kommandos für Wetterabfragen, Kalendareinträge & Co möglich. Eine nette Besonderheit: Die Spracheingabe lässt sich durch bis zu 5 frei wählbare Sprachkommandos aufrufen, auch wenn das Smartphone gerade nicht aktiv genutzt wird. S Voice wird auch in deutsch verfügbar sein.

Weitere Social Features: Budy Photo Share, AllShare, PIP und 50 GB Dropbox-Speicher

Durch Buddy Photo Share werden automatisch Fotos in eurer Galerie durchsucht und mit euren Kontakten abgeglichen. Falls die Software bekannte Gesichter finden sollte, werden diese direkt in eurer Galerie markiert. Wenn ihr danach Bilder in eurer Galerie anseht und auf ein bekanntes Gesicht klickt, wird direkt die entsprechende Facebook Wall der markierten Person aufgerufen. Neben dieser netten Funktion kann auch das ausgewählte Foto mit wenigen Klicks an die darauf markierten Personen gesendet werden.

Samsung’s AllShare Technologie hingegen hilft dabei Medien auf dem Smartphone direkt auf den TV zu übertragen. Außerdem lassen sich Multimedia-Files von daheim auch direkt auf das Smartphone streamen.


Eine weitere Spielerei ist das neue Pop-up Play, was einer Art Picture-in-Picture Modus entspricht. So könnt ihr beispielsweise ein Video verkleinern und parallel dazu eine SMS schreiben. Wenn das verkleinerte Video im Weg steht, kann es einfach in eine andere Ecke verschoben werden.

Damit alle Medien ihren Platz finden, hat Samsung außerdem einen Deal mit Dropbox geschlossen, wodurch alle Nutzer satte 50GB an freien Speicherplatz in der Cloud erhalten.

Kaufdatum und Preis

Das Samsung Galaxy S3 kommt Ende Mai nach Europa. Ob wir hierzulande auch die LTE-Variante erwerben können ist allerdings fraglich. Ein konkreter Verkaufspreis wurde leider auch noch nicht genannt. Bei Amazon findet ihr das Samsung Galaxy S3 für 639,00 € – hier sollte sich doch noch einiges nach unten verändern.

Zum Abschluss noch ein kurzes Hands-On Video:

Und, was haltet ihr vom neuen Flaggschiff?

Das Samsung Galaxy S3: Alle wichtigen Details im Überblick
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  • Mit der Gerüchteküche stimme ich dir voll und ganz zu. Gut dass die Spekulationen nun ein Ende haben. War ja fast wie vor der Vorstellung eines neuen iPhones… 😉